Veranstaltung

12.09.2018 bis 12.09.2018, 08:30 - 16:00 Uhr

Patientenverfügung im Spannungsfeld von Ethik und Recht in der Praxis

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„Bei einwilligungsunfähigen Patienten/innen ist die in einer Patientenverfügung zum Ausdruck gebrachte Ablehnung einer Behandlung für den Arzt bindend.“ Trotz dieser Festlegung in den Grundsätzen der Bundesärztekammer wird noch häufig gegen den erklärten Willen des/r Patienten/in eine Behandlung eingeleitet oder weitergeführt. Die gesetzlichen Regelungen sehen dagegen eine Stärkung der Patientenautonomie vor. Trotzdem bleiben ethische und juristische Fragen offen.

Ziel
Anhand eines Fallbeispiels werden die ethischen und juristischen Fragen rund um Patientenverfügungen, Selbstbestimmungsrecht, Indikation und Entscheidungsfindung verdeutlicht. Rechtliche und ethische Grundbegriffe werden geklärt und die Handlungsspielräume für Ärzte/innen und Pflegende verdeutlicht. Abschließend wird der Frage nachgegangen, wie ein ethisch verantworteter Umgang mit Patientenverfügungen aussehen könnte.

Inhalte
• Diskussion eines „klassischen“ Falles der neueren Rechtsgeschichte
• Ethische Grundbegriffe, ethische Problematik von Patientenverfügungen
• Rechtliche Aspekte: Zulässigkeit von „Sterbehilfe“, Ermittlung des Patientenwillens, Entscheidung
• Gesetzliche Regelungen
• Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen

Methoden
Vortrag, Falldiskussion, Gruppenarbeit

Kurscode: E 0018/180912

Organisatorisches

Zeit:

08:30 - 16:00 Uhr

Ort:

Gesundheitsakademie, Oudenarder Straße 16, Haus A, Aufgang D 06, 13347 Berlin, Seminarraum 3

Zielgruppe:

Ärzte/innen und Pflegende

Teilnahmegebühr:

entfällt für Mitarbeiter/innen der Charité
160,00 € für externe Teilnehmer/innen


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