Ausbildungsinhalte Ausbildung Hebamme

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin verfügt über zwei Frauenkliniken. Dadurch ist das gesamte Spektrum der Geburtshilfe an unserer Einrichtung möglich.

Sie befinden sich hier:

Allgemeine Informationen

Frauenkliniken sind Perinatalzentren mit Pränataldiagnostik und Humangenetik, sie sind auf Schwerpunkte der Geburtshilfe spezialisiert:

  • Mehrlingsschwangerschaft
  • Frühgeburtsbestrebungen
  • Blutgruppenunverträglichkeit
  • kranke und abhängige Schwangere

In der Charité werden pro Jahr ca. 5000 Kinder geboren.

Die Praktika bei den freiberuflichen Hebammen sucht jede unserer zukünftigen Hebammen selbst aus. Grundlage der Wahlpraktika sind gezielte Praktikumsaufträge.

Während der drei Ausbildungsjahre wechseln sich Phasen von theoretischer Ausbildung mit Phasen praktischer Ausbildung ab. Etwa ein Drittel der Ausbildung erfolgt in den Schulräumen der Akademie, die übrige Zeit an den Praxisorten. Die theoretische und die praktische Einsatzplanung wird jährlich im Voraus von der Schule vorgegeben.

Es ist eine Vollzeitausbildung, die nicht berufsbegleitend durchgeführt werden kann.

Das Besondere unserer Gesundheitsakademie besteht darin, das die hier vorhandenen Berufsgruppen wie Krankenschwestern, Kinderkrankenschwestern, Diätassistenten, Physiotherapeuten und operationstechnische Assistenten wechselseitig die theoretische und teilweise die praktische Ausbildung bereichern.

Theoretische Ausbildung

Die theoretische Ausbildung wird von Diplom-Medizinpädagoginnen und -pädagogen, Hebammen, Ärztinnen und Ärzten aus der Universitätsfrauen- und der Kinderklinik, Krankenschwestern und Krankenpflegern, Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpflegern, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten der Charité und Fachleuten aus dem Berufsfeld gelehrt.

Der theoretische Unterricht findet von Montag bis Freitag mit insgesamt 40 Unterrichtsstunden in der Woche statt.

Praktische Ausbildung

Die Hebammenschülerinnen arbeiten eigenständig mit einer Praktikumsmappe und Praktikumsaufträgen. Themen, die im theoretischen Unterricht besprochen werden, können zeitnah im Praktikum umgesetzt werden.

Die Hebammenschülerinnen werden von drei Lehrerinnen für Hebammenwesen sowohl in der Theorie unterrichtet, als auch in der Praxis begleitet.

Im zweiten Ausbildungsjahr wählt jede Schülerin eine Hebamme (Mentorin) nach den für sie wichtigen Kriterien aus. Diese Hebamme begleitet die Schülerin in vielen gemeinsamen Diensten und im Examen.

Auf den Stationen fühlen sich engagierte Krankenschwestern und Kinderkrankenschwestern für die Ausbildung verantwortlich und leiten die Schülerinnen an.

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Praxis erfolgt in gegenseitigem Einvernehmen, der Kontakt zwischen Mentorinnen und Lehrerinnen ist regelmäßig und von Wertschätzung geprägt.

Die praktische Ausbildung erfolgt im Schichtdienst (einschließlich Nacht- und Feiertagsdienst) im wechselnden Einsatz nach entsprechender Dienstplanung der Praxiseinrichtung.


Praxisorte im ersten Ausbildungsjahr

Operative Station:

  • Konservative Station
  • Kreißsaal
  • Neugeborenenstation
  • Wochenstation bzw. Mutter –Kind Station


Praxisorte im zweiten und dritten Ausbildungsjahr

  • Frühgeborenenstation
  • Mutter-Kind-Station
  • Kreißsaal
  • Gynäkologischer OP
  • Praktika bei freiberuflichen Hebammen
  • Schwangerenbetreuung und Pränataldiagnostik

 

 

Ausbildungdauer

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Ausbildungsvergütung

Die Hebammenschülerinnen schließen einen Ausbildungsvertrag mit dem Universitätsklinikum Charité ab. Die Vergütung erfolgt nach den gültigen Tarifabschlüssen:

  • 1. Ausbildungsjahr: 975,69 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: 1037,07 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: 1138,38 Euro